Do androids dream of electric shit?
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Euro-2012-Boykott

Gestern, als ich den Mietvertrag in Erlangen abgeschloßen habe, habe ich ein langes Gespräch mit dem Vermieter über den Euro-2012-Boykott gehabt.
In Deutschland ist die Situation mit Timoschenko ziemlich gut bekannt, aber die alltägliche Einzelheiten aus der Eurovorbereitung sind viel mehr schockierend.

– Die Studenten werden von den Wohnheimen vertrieben um Platz für die Touristen zu schaffen
– Die Studenten werden kostenlos und zwangsläufig für die Stadionsicherheitsprüfungen verwendet
– Unehrliche Grundbesitzverteilung bei der Infrastrukturaufbau (die Parkanlagen werden zerstört, danach ist die Erde für die kommerzielle Bau verwendbar)
– Unmenschliche Arbeitsbedingungen für die Bauarbeiter
– Barbarische und uneffektive Lösung der Straßenhundenfrage


Banner aus der 1.-Mai-Demo in Kiew: “Euro-2012 zum Arsch!”

Eigentlich, ein-zwei Punkte aus der Liste sind schon genug um Euro-2012 vollständig zu boykottieren
Nicht nur auf dem Regierungs-, aber auch auf dem Touristen- und Sportler- niveau.
Natürlich, wenn wir glauben würden, dass die Regierungen sich für die Menschenrechte wirklich interessieren, und die Sportler irgendwelche Prinzipe haben.
In Wirklichkeit können die Politiker nur für eine “gekrönte” Person Mitleid zeigen. Das ist kein gutes Kennzeichen.

Sport ist nicht unpolitisch, Sport ist nie unpolitisch gewesen. Das ist eine Sache der Macht und des Geldes, und Macht und Geld sind immer politisch.

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